Gründung
Die Geschichte beginnt am 20. April 1842, als von Henriette Ludwig, geb. Freiin von Eychelberg, bei der Fürstlichen Landesadministration eine Konzession für die Haltung einer Leihbibliothek beantragt wurde. Am 22. Mai 1842 wurde der Gesuch stattgegeben, und so wurde in der damaligen Schlossgasse 34 ('eine Treppe') die Leihbibliothek in Gera eröffnet. Der erste Katalog umfasste etwa 1780 Bücher, Schriften und Briefe und wurde fast jährlich ergänzt.
Friedrich Ernst Brendel
Der Name Friedrich Ernst Brendel (geb.1828 in Gera) taucht zum ersten Mal 1843 auf, er wurde als Gehilfe bei Henriette Ludwig angestellt. Nach ihrem Tod ging der Besitz an ihren Cousin Carl von Eychelberg über. Dieser bat am 9. März 1855, die Konzession auf den langjährigen Gehilfen Friedrich Ernst Brendel zu übertragen, im Okt. 1855 verkaufte Carl von Eychelberg die Leihbibliohtek an ihn, der dann ab 9.Sept.1856 als alleiniger Betreiber und Inhaber der Leihbibliothek fungierte.
Eine neue Ära
Die Jahre vergingen und am 12.Juni 1989 übernimmt Rosemarie Züge die Buchhandlung. Doch mit der Wende kamen Probleme denn nun wurden alle Bestände aus dem Kommissionshandel der DDR eingezogen und man musste bei Null anfangen. Frau Züge hatte nun eine Buchhandlung ohne Bücher. Sie stellt den Antrag auf Privatisierung und füllt den Laden mit neuen Büchern und deren Geschichten.
Unter ihrem Buchladen gab es noch den zugeschütteten Höhler und darüber ein altes feuchtes Kellergewölbe. Die Idee eines Lesecafe`s war geboren. Doch bevor aus dem alten Keller ein gemütlicher Veranstaltungsraum werden sollte, mussten erstmal die Handwerker ran. Im Dezember 2007 war es geschafft. Der BuKe (Buchkeller) war fertiggestellt! Gekrönt wurde das Ganze zum Höhlerfest 2007, wo der Höhler unter Brendels Buchhandlung zum 'Höhler des Jahres' gewählt wurde.
Aktuell
Seit 02.01.2025 ist Rosemarie Züge - Gutsche wieder die Inhaberin der Brendels Buchhandlung.